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Griechische Götter in Heimsheim |
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Die Theater-AG der Ludwig-Uhland-Schule stellt ihr Stück vor |
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Die Götter und Göttinnen des Olymp müssen mal wieder die Welt retten, indem sie Hades, den Herrn der Unterwelt, mit gemeinsamen Kräften bekämpfen. Der versucht Zwietracht und Gewalt auf der Erde zu säen durch seine Gehilfen, die so klangvolle Namen wie Chaos oder Hateful tragen. Aber der mächtige Zeus, seine energische Gattin Hera, die eitle Aphrodite, die sportliche Artemis und vor allem sein bequemer, verfressener Götterbote Hermes schaffen es mit Hilfe, einen in Schwierigkeiten geratenen Jungen zu retten und somit die Ordnung wieder herzustellen. In dem fast 90 Minuten dauernden schwungvollen Theaterstück konnte die Theater-AG der Ludwig-Uhland-Schule so richtig zeigen, was sie drauf hat. Die verschiedenen Charaktere wurden zur Freude des Publikums so herrlich überspitzt dargestellt, dass viele Lacher garantiert waren. Der Publikumsliebling war der verfressene Hermes, der während der Vorstellung mindestens eine große Tafel Schokolade und eine Tüte Bonbons verputzte und zwar richtig theaterwirksam. Dennis Schulenburg war diese Rolle auf den Laib geschrieben. Eine richtige Modenschau zog die eitle Aphrodite ab ,sie wurde gekonntl von Vivien Rast gespielt. Gruselig und phantasievoll zugleich wirkten die Szenen, die in der Unterwelt spielten. Sowohl vom Bühnenbild als auch von den Kostümen her konnte man nur staunen, mit wie viel Phantasie, Witz und Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Friederike Kegler als Hades und Vanessa Rägle als „die“ Chaos überzeugten in ihren Rollen als böse, gewissenlose Schurken. Ins richtige Licht gesetzt und mit dem richtigen Ton versorgt wurden die Schauspieler/innen von vier technisch begabten Schülern der Technik-AG.In einer Vorstellung am Morgen stellte die Theater-AG ihr Stück zuerst einem gnadenlosen Publikum vor – ihren Mitschülern/innen aus den 7. und 8. Klassen. Szenenapplaus und Lob von Mitschülern („ Ey-geil!“) und Lehrern/innen ( „ Da sieht man mal, was in den Schülern/innen steckt!“) bauten so richtig auf für die zweite Aufführung am Abend , bei der natürlich die Eltern und Familien und auch die Öffentlichkeit eingeladen waren. Am Abend wurde auch kein Eintritt verlangt, doch eine Spenden-„Amphore“ wurde aufgestellt. Auf diesem Wege möchte sich die Theater-AG auch für die großzügigen Spenden bedanken. Die Theater-AG versucht sich über diese Spenden ein Stück weit selbst zu finanzieren. Finanziell unterstützt wird die Theater-AG durch das Netzwerk Bildung Heimsheim. Auch dafür herzlichen Dank. Die mitbetreuende Lehrerin Frau Wiedemann-Bergler bedankte sich am Schluss des gelungenen Theaterprojekts vor dem Publikum besonders herzlich bei Frau Ulrike Bohne, der Initiatorin der Theater-AG, die diese nun im dritten Jahr leitet. „Eine Schule ohne eine Theater-AG – das darf es nicht geben“, begründet die vierfache Mutter ihr Engagement. Nach dieser gelungenen Aufführung wissen wieder alle, wie recht sie hat. |
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