Lesung an der Ludwig-Uhland-Schule: Lilly Maier gibt bewegende Einblicke in eine wahre Geschichte
Für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der LUS Heimsheim wurde der Unterricht kürzlich zu einer besonderen Erfahrung: Im Rahmen der Prüfungsvorbereitung im Fach Deutsch stellte die Autorin Lilly Maier ihr Buch „Arthur und Lilly“ vor – eine wahre Geschichte über das Schicksal eines jüdischen Kindes aus Wien während der NS-Zeit, das mit einem Kindertransport über Frankreich nach Amerika ohne seine Eltern ausreisen konnte und dadurch die Schreckenszeit überlebte.
Die Veranstaltung fand innerhalb der internationalen Woche gegen Rassismus statt. Sie hinterließ einen bleibenden Eindruck und zeigte, wie wichtig es ist, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten – gerade in der heutigen Zeit. Die Autorin machte deutlich, dass ihr Buch nicht nur ein historischer Bericht ist, sondern auch eine wichtige Botschaft für die Gegenwart trägt.
Für die Schülerinnen und Schüler war die Lesung eine wertvolle Ergänzung zur diesjährigen Prüfungslektüre mit einem ähnlichen Thema. Sie konnten Geschichte aus einer weiteren persönlichen Perspektive erleben und besser verstehen, welche Folgen Diskriminierung und Hass haben können.

